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Warum weniger Tricks zu mehr Fortschritt führen
02.02.2026

Im Snowpark geht’s schnell um Zahlen. Mehr Tricks. Mehr Spins. Mehr Rails. Mehr Clips fürs Handy. Aber wer wirklich länger shredden will – und nicht nur einen guten Tag hat, sondern eine gute Saison – merkt früher oder später: Progression kommt nicht davon, alles auf einmal zu wollen. Sie kommt davon, Dinge richtig zu machen. Und dafür braucht’s manchmal weniger Tricks, nicht mehr.

Im Snowpark Alta Badia sehen wir das jeden Tag. Rider, die nicht jeden Run zehn neue Moves probieren, sondern sich ein paar Lines rauspicken und diese bewusst fahren. Genau da passiert die Magie.

Qualität schlägt Quantität

Klar, ein neuer Trick fühlt sich immer gut an. Aber was bringt dir ein Move, den du nur einmal landest – mit Glück? Echte Progression heißt: Kontrolle, Style und Sicherheit. Wenn du einen Trick in verschiedenen Situationen kannst, auf unterschiedlichen Kickern, bei Speed oder mit wenig Speed, dann gehört er dir wirklich.

Ein sauberer 360 mit gutem Pop, stabilem Grab und solidem Landing bringt dich weiter als ein sketchy 540, den du kaum stehen kannst. Warum? Weil du auf dieser sauberen Base aufbauen kannst. Der nächste Trick kommt dann fast automatisch.

Muscle Memory statt Chaos

Dein Körper lernt durch Wiederholung. Wenn du pro Session fünf Tricks hundertprozentig fährst, speichert dein Körper die Bewegungen ab. Absprung, Körperspannung, Blickrichtung, Landung – alles wird smoother. Versuchst du dagegen ständig neue Sachen, ist dein Kopf voll, dein Körper unsicher und die Landungen werden wild.

Weniger Tricks bedeuten mehr Fokus. Und Fokus bedeutet Flow.

Style kommt nicht von selbst

Style ist kein Extra, das man irgendwann „dazu lernt“. Style entsteht, wenn du Zeit hast, dich auf Details zu konzentrieren: Pop statt Ziehen, saubere Achse, ruhige Arme, ein Grab, der nicht nur angetippt ist. Das geht nur, wenn der Trick an sich schon sitzt.

Im Snowpark Alta Badia sieht man sofort, wer seine Basics liebt. Und genau diese Rider stechen raus – auch ohne die fettesten Spins.

Weniger Risiko, mehr Tage im Park

Real Talk: Wer ständig am Limit fährt, crasht öfter. Und wer öfter crasht, fährt weniger Snowpark. Ein paar solide Tricks, die du safe kannst, halten dich länger fit – körperlich und mental. Du bleibst motiviert, statt frustriert.

Progression ist kein Sprint, sondern eine Saison. Oder besser: viele Saisons.

Progression ist persönlich

Nicht jeder muss Double Corks springen. Für den einen ist der nächste Step ein sauberer Boardslide, für den anderen ein Switch 360. Beides ist Progression. Wichtig ist, dass sie sich gut anfühlt und zu dir passt.

Wenn du dich vergleichst, verlierst du Fokus. Wenn du an deinen eigenen Tricks feilst, gewinnst du Selbstvertrauen.

Fazit

Weniger Tricks heißen nicht weniger Spaß – im Gegenteil. Sie bedeuten mehr Kontrolle, mehr Style und mehr Flow. Wer seine Basics liebt und ihnen Zeit gibt, kommt weiter als jemand, der alles auf einmal will.

Also: Such dir deine Line, pick dir ein paar Tricks raus und shred sie bewusst. Der Rest kommt von selbst.

Wir sehen uns im Snowpark Alta Badia! Keep it smooth.

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