Fear and Loathing in Alta Badia
Nachdem der Teaserclip zum monströsen Gap Jump in Alta Badia erschienen war, stieg die Nachfrage und einige Crews waren begierig darauf, das Ding zu springen und zu filmen. Doch nicht nur Videoproduktionen hatten dies im Sinn, sondern auch das QParks Foto- und Filmdepartment. Und so ging es am 7. März 2010 in Richtung Südtirol, um den Kicker an den folgenden beiden Tagen zu shooten.
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Wir, das QParks Medien Team war bereits einige Tage zuvor mit unterschiedlichen Crews in Kontakt getreten, um eine gemeinsame Shootingsession am großen Kicker zu organisieren. Aufgrund der Highseason, in der die meisten Freestyle Teams damit beschäftigt sind im Hinterland zu filmen, ist dies durchaus eine Herausforderung! Doch kurz vor dem angestezten Shooting bekommen wir einen Anruf von David Bertschinger, einem Schweizer Bataleon Fahrer der in diesem Jahr auch mit Isen Seven unterwegs war. Nach einigen organisatorischen Dingen trafen wir die Jungs am Montag, den 8. März 2010. Mit von der Partie sind David, Frederik Evensen, Tobi Strauss, und der Air and Style Quaterpipe Gewinner Colin Frey.
Wir von QParks waren mit Marc Andre Tarte angereist und Fotograf Rudi Wyhlidal hatte Michi Öfner und den stanton Headshaper Rene Friedl im Gepäck, der am Tag zuvor das Freestyle Feast in Sölden gewonnen hatte.
Nachdem wir beim Gap angekommen waren, checkten wir erst mal die Lage ab. Der Himmel war morgens noch wolkenverhangen und der Wind blies ordentlich – nicht die einladensten Voraussetzungen um einen Kicker mit 21 m Sprungweite zu bezwingen. Die Fahrer diskutierten über das Obstacles und betrachteten es von allen Seiten. Mittlerweile wurde der Wind schwächer, die Sonne kam durch und die ersten Speedchecks folgten. Die Fahrer fuhren nach einander, um ein Gefühl dafür zu bekommen und schließlich bezwang Michi Öfner das Ding mit dem ersten Straight Air und die Session konnte starten. Mit dem nötigen Respekt tastete man sich heran und zeigte schöne FS 540s und Freddy Evensen sogar einen FS 1080 Double Cork, bei dem er jedoch unsanft landete und dies somit sein letzter Sprung des Tages war. Beeidnruckend war auch die Leistung von Marc Andre Tarte, Snowboardlegende und Gründer von Acro Bag, der sich – trotz seines Verletzungspechs - sofort switch über den Sprung lies und schöne Cab 5s und 7s zeigte.
Am zweiten Tag stellte man sich erneut dem fetten Gap Jump, wobei die Fahrer erneut kleinere Probleme mit dem Speed hatten. Zur Crew gesellten sich die Südtiroler Max Stampfl und Simon Gruber sowie einige lokale Freeskier. Etwas zaghaft kam auch diese Session ins Rollen und auch Marc Andre motivierte sich erneut, wobei er eine andere Geschichte zu erzählen hat, die ihr hier nachlesen könnt: http://www.methodmag.com/node/6696
Alles in allem ein ziemlich cooler Trip, der wieder neues und spannendes Material für die nächsten Videoproduktionen lieferte bzw noch liefern wird, denn gerade als diese Zeilen geschrieben werden, befinden sich die Pirates vor Ort.
Die Gallery ist bereits online der Clip folgt demnächst. |
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